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Aus dem Alltag einer Hebamme Tipps und Tricks für die Schwangerschaft

Eine Hebamme weiß auf fast alle Fragen eine passende Antwort und ist zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar. Vanessa Bossard hat in Ihrem Berufsleben als Hebamme bereits mehr als 500 Geburten begleitet. Sie ist verheiratet und aktuell im siebten Monat schwanger. Im Interview erzählt sie, was den Job so spannend macht, wie sie werdenden Müttern und Vätern die Angst nimmt und wie sich die Geburtshilfe in den letzten Jahren verändert hat. All dies und viele nützliche Tipps und Tricks für werdende Eltern erfahrt Ihr in unserem Video-Interview mit Vanessa Bossard.

 

Wie bist du zu deinem Beruf als Hebamme gekommen?

Wie viele Kinder hast du bereits auf die Welt gebracht?

Kannst du dich noch an deine erste Geburt erinnern?

Gibt es etwas, das sich in den letzten Jahren in deinem Beruf verändert hat?

Wie lässt sich der Beruf mit dem Familienleben vereinbaren?

Worauf soll­te man bei der Su­che ei­ner Heb­am­me ach­ten?

Welche Rolle spielen die Väter heute vor und bei der Geburt?

Wann sollte die Betreuung durch eine Hebamme beginnen?

Was ist Dein Ratschlag an Eltern nach der Geburt?

Obwohl es so viele Informationen wie nie zuvor gibt, fällt es anscheinend vielen Frauen schwer, ihrem Körper zu vertrauen, dass er die Geburt schon meistern wird. Woher kommt das?

Wie nimmst du einer Frau die Angst?

Gibt es so etwas wie ein schönstes oder erstaunlichstes Geburtserlebnis?

Video-Interview mit unserer Expertin Vanessa Bossard: Hebamme und Leiterin der Hebammenpraxis Herzenssache aus dem Sauerland. Wir danken Vanessa Bossard für diesen großartigen Einblick in ihr Berufsleben und für die Freigabe, dies auf unserem Blog zu teilen.

Unterwegs mit Baby Mit diesen Hebammen-Tipps genießt Dein Baby jeden Ausflug

Mutter mit Kind im Condor 4

Der erste große Tagesausflug mit dem kleinen Schatz ist ein Abenteuer für alle Beteiligten. Damit Du und Dein Baby diesen genießen können, gibt es einiges zu beachten. Unsere Expertin, Hebamme Nathalie Braumann, klärt auf zum Thema Reizüberflutung im Alltag und gibt konkrete Empfehlungen. Denn sind die Kinder unterwegs entspannt, sind es die Eltern ebenfalls.

Schutz vor Umwelteinflüssen Lärm, fremde Stimmen und Gerüche, grelles Licht oder dichtes Gedränge sind für Dein Neugeborenes neu und anstrengend. Es kennt bislang nur die gedämpfte Atmosphäre aus dem Mutterleib.

  • Nutze den Kinderwagen unterwegs, denn er ist für Dein Baby ein sicherer Rückzugsort und eine vertraute Umgebung.
  • Sichtschutz / Verdeck des Kinderwagens nutzen und das Baby damit vor neugierigen Blicken oder übereifrigen Streicheleinheiten schützen.
  • Vertrautes wie Decke oder Schmusetuch beilegen. Der bekannte Geruch vermittelt Geborgenheit.
  • Praktische Kleidung, um unterwegs auf wechselnde Temperaturen reagieren zu können. Overalls mit Reißverschluss sind hier optimal.
  • Schutz vor Sonnenstrahlung, Zugluft, Insekten und Regen.
  • Wickeltasche nicht vergessen und alles Wichtige für unterwegs einpacken.

Lärm als Stressquelle Macht Euch bewusst, welche Geräusche Euch auf Eurem Ausflug gerade umgeben und ob sich diese vermeiden lassen.

  • Wann immer möglich, geschützte Räume wie öffentliche Still- und Wickelräume nutzen.
  • Stoffwindel oder Stillschal als hilfreiche Alternative, um geschützten Raum zu schaffen.
  • Störquellen erkennen und vermeiden.
  • Ortswechsel vorziehen, falls erforderlich.

Babys Bedürfnisse im Blick Mit ihren rund 70 angeborenen Reflexen können Kinder von Geburt an sehr viel. Diese Reflexe und die Liebe und Fürsorge der Bezugspersonen machen es den Kleinsten möglich, sich in der neuen großen Welt zurecht zu finden.

  • Dauer des Ausflugs/ Spaziergangs am Wohlbefinden des Babys orientieren und ggf. anpassen.
  • Auf Signale achten: Fühlt sich Dein Schatz wohl? Sollte die Windel gewechselt werden? Hat Dein Baby Hunger?
  • Geborgenheit schaffen: kuscheln, singen, wiegen oder ruhige Rückzugsorte aufsuchen.
  • Besonders sensible Kinder behutsam an die verschiedenen neuen Alltagssituationen heranführen.
  • Für den Anfang kurze Zeitabschnitte mit langen Pausen planen.

Deinem Baby so viel Ruhe und Geborgenheit wie möglich zu vermitteln, sollte Dein Ziel bei jedem Ausflug mit Deinem Schatz sein. Berücksichtigt man die Bedürfnisse der Kleinsten, steht einem unbeschwerten Ausflug nichts im Wege.

Gastbeitrag von unserer Expertin: Nathalie Braumann, Hebamme. Wir danken Nathalie Braumann für diesen informativen Beitrag und für die Freigabe, diesen auf unserem Blog zu teilen.

 
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